Was ist Dentokan?

Dentokan vereint fünf verschiedene Kampfkünste in einem großen Ganzen. Diese Kampfkünste unterstützen und ergänzen sich gegenseitig. Sie vereinen die waffenlose und die bewaffnete Selbstverteidigung in den drei Kampfdistanzen. Jede der Kampfkünste hat ihre Schwachstelle, welche durch eine andere wieder ausgeglichen wird. Dies macht Dentokan so einzigartig und vollständig. Dentokan vermittelt eine ethisch korrekte Grundhaltung, die so zu mehr persönlichem Fortschritt verhilft und das Selbstbewusstsein ebenso wie das Selbstvertrauen steigert.

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Dentokan ist kein moderner Kampfsport, sondern eine traditionelle Lehre in der Kunst der Kampfkünste und der Schulung einer entsprechenden Geisteshaltung.

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Dentokan ist keine Demonstration der eigenen Stärke, sondern man wird sich der eigenen Schwächen bewusst und erlernt den kontrollierten Umgang mit ihnen.

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Dentokan ist keine Neuentwicklung eines Meisters, sondern die Weitergabe und Lehre über Jahrhunderte entwickelter und bewährter Techniken und Strategien.

Kampfkunst mit leidenschaft

Kobu-Jutsu

Spiegel der Zen-Philosophie. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken. Hohe Konzentration, Meister seiner eigenen Fähigkeiten werden.

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Kobu-Jutsu ist eine traditionelle Waffenkampfkunst die im 16. Jahrhundert auf Okinawa (Japan) entstand. Zu dieser Zeit war das Tragen von Schwertern und anderen Waffen verboten. Um sich gegen Angreifer verteidigen zu können, entwickelten die Bauern und Fischer Waffensysteme, bei denen sie unauffällige landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge zu gefährlichen Waffen umfunktionierten. Die so entstandene Kampfkunst wurde unter strengster Geheimhaltung trainiert und perfektioniert. Oft wurde sie nur innerhalb der Familie weitergegeben. Der Schleier der Geheimhaltung wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts gelüftet. Das Dentokan Kobu-Jutsu gilt bis heute als traditionelle und unverfälschte Kampfkunst. Beim Training werden die Grundtechniken mit verschiedenen Waffen, z.B. Bo, Nunchaku, Sai, Tonfa, Kama unterrichtet, ebenso wie Partnertraining und Kata.

Ju-Jutsu / Aiki-Jutsu

Mentale Kontrolle, Herausforderungen meistern. Stress und Hektik kontrollieren, mehr Gelassenheit, höhere Lebensqualität.

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Aiki-Jutsu ist eine traditionelle, dem Ju-Jutsu verwandte Kampfkunst, die auf den japanischen Kaiser Seiwa zurückgeführt wird. Der aus der kaiserlichen Linie stammende General Minamoto Yoshimitsu soll die Kunst ausgeformt und optimiert haben. Das Kampfsystem, benannt nach Yoshimitsus Wohnsitz, wurde später unter der Bezeichnung Daito-Ryu bekannt. Die Technik wurde über mehrere Jahrhunderte innerhalb des Takeda-Zweiges des Minamoto-Geschlechts als Familiengeheimnis trainiert. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Daito-Ryu durch Takeda Sokaku erstmals öffentlich unterrichtet. Aiki-Ju-Jutsu bringt wahre Stärke: Durch die richtige mentale Einstellung wird die Kontrolle über die Situation erlangt und so eine Überlegenheit gewonnen, um sich gegen mehrere Gegner erfolgreich und effektiv verteidigen zu können. Die Erfahrungen aus dieser traditionellen Kampfkunst vermitteln uns die Werte und Prinzipien, um auch heute im hektischen Alltag Probleme und Herausforderungen zu meistern und dadurch mehr Gelassenheit und eine höhere Lebensqualität zu erreichen.

Lai-Jutsu

Exakte und sichere Ausführung der Bewegungsabläufe und Techniken. Hohe Konzentration für die Einheit von Körper, Geist und Schwert.

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Lai-Jutsu ist die originale Schwertkampfkunst der Samurai. Anfänger beginnen mit einem Holzschwert (Bokken), um Bewegungsabläufe zu erlernen. Beim Iai-Jutsu ist es wichtig, sich auf die exakte und sichere Ausführung der Techniken zu konzentrieren und die Einheit von Körper, Geist und Schwert zu entwickeln. Präzises Üben ist notwendig um jeder Gefechtssituation gewachsen zu sein und angemessen reagieren zu können. Die älteste Bezeichnung für Iaido lautet wörtlich die „Kunst des Schwertziehens“. Das kommt daher, dass das Ziehen und der erste Schnitt eine Bewegung sind. Bei entsprechender Ausführung des Bewegungsablaufes konnte der erste Schnitt auch schon tödlich sein. Das konzentriert den Zweikampf auf einen Moment, einen Schnitt. Daraus ist zu verstehen, dass die mentale Stärke des Samurai als kampfentscheidend angesehen wurde. In den 1960er-Jahren nahmen viele Kampfsportarten das -do an Stelle des -jutsu (Kunst, Kunstfertigkeit, Technik, Methode) in ihren Namen auf, um damit die geistige Seite des Übens gegenüber der reinen Technik aufzuwerten. So kam es zur heute üblichen Bezeichnung Iaido. Es wird hauptsächlich mit dem Bokken geübt, um Bewegungsabläufe zu erlernen. Diese Formen nennen sich Kata, wobei jede Kata-Form ein spezieller Ausschnitt aus einer realen Schwertkampfsituation ist.

Iaido wird überwiegend allein ausgeführt. Um jedoch Aspekte des Abstandes (Maai) und des Bewegungsablauf-Tempos zu erlernen, werden Partnerübungen mit einem oder mit bis zu vier Gegnern durchgeführt. Zumeist wird das aus Sicherheitsgründen mit dem Bokken ausgeführt. Im Iaido spiegelt sich die Zen-Philosophie wider. Man kämpft nicht gegen einen echten Gegner, sondern man „spiegelt“ sich selbst. Man versucht seine eigenen Fähigkeiten zu meistern und seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Goju-Ryu

Mut, Ehrgeiz, Fleiß und Spaß. Stärkung der Koordination und Körperbeherrschung, Übung einer flexiblen Geisteshaltung.

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Goju-Ryu ist ein Karate-Stil mit lange zurückreichender Tradition. Er enthält besonders viele Elemente des ursprünglichen chinesischen Boxens des 17. bis 19. Jahrhunderts. Der Name Goju-Ryu wurde von Chojun Miyagi (1888–1953) gewählt. Miyagi bezog sich bei der Auswahl des Stilnamens auf das lange Zeit geheim gehaltene Bubishi, in dem sich eine der „Acht Regeln des Faustkampfes (kenpo no taiyo hakku) widerspiegelt: „Alles im Universum atmet hart und weich (ho goju donto). In den Jahren 1868/69 reiste Kanryo Higaonna nach Foochow in Südchina, wo er das System des „Weißen Kranich Kung Fu“ ca. 13-15 Jahre lang unter dem Meister Ryu Ryuko studierte. Higaonna hat diese Kunst dann zurück nach Naha auf Okinawa gebracht. Dieses Prinzip, das Zusammenwirken von harten und weichen Techniken, von Anspannung und Entspannung, wollte Chojun Miyagi in dem Namen Goju-Ryu zum Ausdruck bringen. Den Wechsel zwischen hart und weich beziehungsweise zwischen Anspannung und Entspannung gilt es zu beherrschen. Wird eine Karatetechnik ausgeführt, so versucht der Karateka für den Bruchteil einer Sekunde die gesamte Körperkraft auf einen relativ kleinen Punkt seiner Gliedmaßen zu konzentrieren, um möglichst viel Energie schockartig auf den Körper des Gegners zu übertragen. In dem kurzen Augenblick des Kontaktes mit dem Gegner befindet sich der Körper des Ausführenden in einem Höchstmaß unter Spannung. Direkt nach dem Auftreffen wird der Körper sofort wieder entspannt. Je kürzer die Zeit der Anspannung ist, desto größer ist die Schockwirkung der Technik.

Kickboxen

Fitness, Beweglichkeit, Koordination, Aggressionen abbauen, Kalorien verbrennen, einen rundum fitten Body formen.

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Kickboxen (auch Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten (Karate oder Taekwondo) mit konventionellem Boxen verbunden wird. Ellbogen- und Kniestöße sind in einigen Staaten (zum Beispiel USA, Australien) verboten. In den einzelnen Schulen und Sportverbänden ist unterschiedlich geregelt, ob der Gegner gehalten werden darf oder welche Trefferflächen beim Gegenüber erlaubt sind. Das Halten des Gegners, sowie das zu Fall bringen und in „den Clinch“ gehen bezieht sich wieder auf das Muay Thai (Thaiboxen). Tiefschläge sind immer tabu, jedoch sind in manchen Verbänden Tritte auf die Oberschenkel (Lowkicks) erlaubt. Verbandsabhängig unterschiedlich geregelt ist auch die Verwendung von Handdrehschlägen und Fußfegern (Techniken, mit denen der Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht wird). Allen Verbänden gemeinsam ist das Verbot des Schlagens auf den Rücken und auf Gegner, die am Boden liegen, sowie das Werfen des Konkurrenten.

Warum Dentokan?

Das Zielpublikum sind erwachsene Frauen und Männer, wobei je nach persönlichen Fähigkeiten und innerer Reife auch jüngere Personen unterrichtet werden können. Durch das Erlernen von überlieferten Bewegungsabläufen (Katas) und kämpferischen Selbstverteidigungstechniken werden Koordination, Körperbeherrschung und Konzentrationsfähigkeit geschult. Durch die hohe geistige Präsenz wird die Stressbewältigung im Alltag positiv unterstützt und das Selbstvertrauen bzw. die Selbstsicherheit beruflich wie auch privat gesteigert.

Die Kampfkünste verbessern die Harmonie zwischen Körper und Geist und tragen zu einer lang anhaltenden physischen und psychischen Gesundheit bei.